Belgien: Google Street View online

Das amerikanische Internetunternehmen Google hat mehrere Jahre lang besonders ausgerüstete Kameraautos (Foto) quer durch Belgien geschickt. Gesichter von Passanten und Autokennzeichen wurden unkenntlich gemacht. Der Schutz des Privatlebens sei gewahrt.

Seit Dienstagabend gib es eine belgische Version von Google Street View. Internetnutzer können ab sofort über Google Maps Panoramafotos ihrer Straße und ihres Wohnhauses ansehen. Zur Erstellung des Internetkartendienstes war der Konzern mit Kamera-Autos durch ganz Belgien gefahren. Gesichter von Passanten und Autokennzeichen wurden später unkenntlich gemacht.

Die 360-Grad-Bilder, die ab sofort zu sehen sind, können allerdings zwei bis drei Jahre alt sein. Der Schutz des Privatlebens sei gewahrt, sagen Datenschützer von der Privacy-Kommission.

Der Dienst war in die Schlagzeilen geraten, nachdem sich herausgestellt hatte, dass bei den Rundfahrten zur Vorbereitung von Google Street View auch Daten aus unverschlüsselten Drahtlosnetzwerken ausgelesen worden waren. Das sei aber sofort gestoppt worden, als man den Fehler bemerkt habe. Die Daten seien nie verwendet worden, teilte Google mit.