Flamen im Ausland vermissen die Fritten

Flamen, die im Ausland leben und arbeiten, vermissen am allermeisten die belgischen Fritten und dabei im Besonderen die Tüte Fritten an der Bude. Dies ergab eine Umfrage des niederländisch-sprachigen Satellitensenders BVN unter seinen Zuschauern.

Unter dem Motto „Die große Wahl des Vermissens“ hatte der flämisch-niederländische Satellitensender BVN eine Umfrage unter seinem Publikum gestartet, um herauszufinden, was die im Ausland lebenden Landsleute am schmerzlichsten vermissen.

Bei den Flamen kam dabei nicht in erster Linie der typische Satz "Freunde und Familie“ heraus, sondern der Verluste von angestammten kulinarischen Werten, sprich von der belgischen Fritte.

16,9 % der Flamen im Ausland vermissen am meisten die Tüte Fritten an der Bunde. 12,2 % der Befragten hatte auf Platz 2 den gleichen Verlust zu beklagen, den man auch bei den Deutschen hört, wenn sie ins Ausland reisen: Brot, beziehungsweise die Produkte von Bäckern und Konditoren.

Auf Platz 3 bei den Flamen stehen die Garnelen, bei uns im Lande auch gerne in Form von frittierter Krokette verspeist.

Unter den weiteren Dingen, die die Flamen im Ausland vermissen, finden sich auch das belgische Bier, die herrlich und üppig belegten Sandwiches, Schokolade und der hiesige Humor. Freunde und Familie folgen erst auf Platz 8 vor dem Käse und den hiesigen Frischmärkten, die die Top 10 abschließen.

Präsentkorb für Yves Leterme

Unsere VRT-Kollegin Cath Luyten, BVN-Botschafterin und Moderatorin der Urlaubssendung "Flandern Ferienland“, übergab Belgiens scheidendem Premierminister Yves Leterme im Rahmen dieser "Wahl des Vermissens“ einen Präsentkorb mit einigen der oben genannten Produkte (Foto).

Bekanntlich verlässt der flämische Christdemokrat die belgische Politik und seine Heimat Flandern in Richtung Paris, wo er stellvertretender Vorsitzender der OECD, der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung wird.