Der Sozialkonflikt bei ABInBev ist zu Ende

Nach mehreren Streiks und Arbeitsniederlegungen haben sich Gewerkschaften und die Direktion der Brauerei-Gruppe ABInBev am Donnerstag auf ein Sozialabkommen einigen können. Noch am Mittwoch wurde in allen Niederlassungen der Gruppe gestreikt.

Die Direktion der Brauerei- und Getränkegruppe ABInBev ist den Gewerkschaften in wesentlichen Punkten entgegen gekommen. So sieht das Sozialabkommen Lohn- und Gehaltserhöhungen ab 2012 vor und Einkommens- bzw. Arbeitsplatzgarantien bis 2014 - allerdings hatte die Arbeitnehmervertretung solche Garantien bis 2017 gefordert.

Die Lohn- und Gehaltserhöhungen betragen im kommenden Jahr 7 %. Weiter wurden Abfindungen bei betriebsbedingten Kündigungen vereinbart - bis zu 36 Monatsgehälter. Interessant ist auch die schrittweise Angleichung der Behandlung von Arbeitern und Angestellten im Zuge der Umstrukturierungen, die die Gruppe plant.