Bahnfahrplan: "Was schlecht war, bleibt schlecht"

Ab dem heutigen Sonntag ändert die belgische Bahn ihre Fahrpläne. Verbesserungen gibt es kaum. Einiges wird sogar noch schlechter. So streicht die Bahn die Verbindung Maastricht -Brüssel und einen Zug auf der Strecke Brüssel - Schweiz. Einen Lichtblick gibt es jedoch: Der vergangenen Juni gestrichene letzte Zug auf der Strecke Brüssel -Gent -Ostende wird wieder eingesetzt.

Der Verband für Zug-, Straßenbahn und Busfahrgäste bedauert, dass bisher schlechte Verbindungen in den neuen Fahrplänen nicht verbessert worden sind.

Sprecher Jan Vanseveren betont: "Eigentlich ändert sich nicht so viel. Man hat versäumt, etwas zu verbessern. Was schlecht war, bleibt schlecht. Der Zug nach Limburg und Brüssel ist auch künftig sehr langsam. Die Fahrt könnte eine Viertelstunde schneller gehen. Schnellzüge fahren zur Zeit nur in den Hauptverkehrszeiten."

"Bei den internationalen Zügen hat sich der Fahplan sogar noch weiter verschlechtert. Internationale Verbindungen werden gestrichen. So wird die Verbindung Maastricht -Brüssel gestrichen. Außerdem ist ein Zug von Brüssel in die Schweiz vom Fahrplan weggenommen worden."

"Einen kleinen Lichtblick gibt es jedoch. Der vergangenen Juni gestrichene letzte Zug auf der Strecke Brüssel -Gent -Ostende wird wieder eingesetzt."

Der Verband hofft, dass die Veränderungen wenigstens zu mehr Pünktlichkeit auf der Strecke zwischen Gent und Antwerpen führen werden.

Der neue Fahrplan steht auf der Website der NMBS (auch auf Deutsch).