Heftiger Sturm richtet Schaden an

Der heftige Sturm, der in der Nacht zum Dienstag, über Belgien hinwegzog, hat verschiedenerorts Schaden angerichtet. Die Windgeschwindigkeit, die teilweise bis zu 105 Stundenkilometer erreichte, entwurzelte Bäume und beschädigte vereinzelt auch Häuser.

Bei der Feuerwehr in Gent gingen ein Dutzend Anrufe wegen umgefallener Bäume und Zäune ein. In Oudenaarde ist an ein und demselben Platz in der Koningstraat ein Baum, eine Mauer und ein Mast umgefallen. In Aalst ist ein Strommast umgekippt.

In Wezembeek-Oppem fiel ein Baum auf die Straßenbahngleise. In der Gegend von Löwen wurden mehrere Bäume entwurzelt, Äste flogen durch die Luft und Trampoline landeten in Büschen. Am Bahnhof ist der große Tannenbaum auf den Boden gefallen. In Rotselaar (Flämisch-Brabant) wurden Ziegel eines Daches abgedeckt und in Scherpenheuvel (ebenfalls Flämisch-Brabant) fiel eine Straßenlaterne auf einen Fußballplatz.

Wegen des stürmischen Wetters bleiben in Brüssel alle Parks geschlossen. Eine Sturmwarnung wurde herausgegeben. Den Menschen wird geraten, einen sicheren Abstand zu Bäumen zu halten.

In Limburg wütete der Sturm vor allem im Süden der Provinz. In Tongeren blies der Wind das Dach eines Hauses weg. Der Schaden ist groß. In Leopoldsburg fiel ein Tannenbaum  auf ein Haus und in Heers fiel ein großer Baum auf den Nieuwe Steenweg.

Bei der Feuerwehr von Genk, Hasselt, Sint-Truiden, Bilzen und Beringen gingen Anrufe wegen entwurzelter Bäume und umgefallener Verkehrsschilder ein, aber diese richteten kaum Schaden an.

Sturm zog über ganz Belgien

Auch in Wallonien wütete der Sturm. Im Hennegau wurden Bäume entwurzelt und verschiedenerorts versperrten umgefallene Bäume die Straße. So blockierte ein Baum die E42 in Tournai.

In Tubize in Wallonisch-Brabant  wurde eine Veranda weggeweht. In Fosses-la-Ville, in Namur, lockerte der Wind mehrere Solarzellenplatten. In Andenne fiel ein Baugerüst eines zu renovierenden Hauses um. Die Feuerwehr war in der Provinz Namur wegen mehreren umgefallenen Bäumen und Masten sowie überschwemmter Straßen im Einsatz.

In Lüttich wurde der Zugverkehr unterbrochen, weil wegen des Sturms ein Hindernis auf den Gleisen lag.