Belgische Bahn auf den Winter vorbereitet

Die belgische Eisenbahngesellschaft NMBS/SNCB und die Infrastrukturgesellschaft der Bahn, Infrabel, haben ihre Anstrengungen verstärkt um ein Chaos, wie im vergangenen Winter, vermeiden zu können und dabei den Fahrgästen einen besseren Service zu bieten.

Frostige Temperaturen und heftiger Schneefall hatten im letzten Winter besonders häufig für Zugausfälle, zugefrorene Weichen, versagende Lokomotiven oder gerissene Oberleitungen gesorgt. Viele Verspätungen hatten seiner Zeit für Unmut bei den Bahnpendlern gesorgt und die Bahn war einmal mehr Opfer von Hohn und Spott, beziehungsweise von heftiger Kritik von Seiten der Politik und der Fahrgastverbände.

Doch in diesem Winter soll alles anders werden, denn die Bahn gibt an, Vorsorgemaßnahmen getroffen zu haben. So sollen 30 Elektrolokomotiven mit besonderen Stromabnehmern ausgerüstet werden, um nach einer schneereichen Nacht als erste die vereisten Oberleitungen freizufahren, bevor sich die fahrplanmäßigen Züge auf den Weg machen.

Weitere Maßnahmen sind unter anderem, dass man E-Loks nachts bei Minustemperaturen an Strom lassen wird, damit die Technik nicht einfriert und eine Anpassung der elektrischen Installationen und der Klimaanlagen in den Reisezügen. Zudem soll eine technische Eingreifgruppe von rund 60 Eisenbahnern zusammengestellt werden, um bei Problemen jeglicher technischer Art sofort eingreifen zu können.