Probleme durch Regen und Schneeschmelze

Durch die heftigen Regenfälle und den schmelzenden Schnee sind einige kleine Wasserläufe über die Ufer getreten. Die Wassermassen sorgen örtlich sogar für Verkehrsprobleme. So mancher Hausbesitzer schaut mit bangen Augen auf die Pegelstände. Die Hilfsdienste verteilten Bereits Sandsäcke.

In Maldegem in der Provinz Ostflandern waren am Sonntagvormittag bereits einige Keller vollgelaufen und in Kruibeke in der gleichen Provinz haben Feuerwehr und Zivilschutz präventiv 2.500 Sandsäcke an die Haushalte verteilt.

In Londerzeel in Flämisch-Brabant stehen einige Straßen unter Wasser, doch Häuser und Wohnungen waren am Sonntagnachmittag noch nicht akut bedroht. In Gent behalten die Behörden den Pegel der Kanäle im Auge und auch der Wasserstand der Heule in der Gegend von Kortrijk wird genau beobachtet. Hier sind Überschwemmungen weiter möglich.

Verschiedener Orts bergen leicht überflutete Straßen Probleme von Aquaplaning und heftige Regen- oder Hagelschauern können in Flandern ebenfalls für Verkehrsbehinderungen sorgen.

In Wallonien waren schon am Samstag einige Flußpegel bedrohlich angestiegen. An der Maas und der Semois in der Provinz Namür wird mit Hochwasser durch schmelzenden Schnee gerechnet und einige Wasserläufe in den Provinzen Luxemburg und Hennegau steigen ebenfalls stetig.

In der Provinz Lüttich sind einige Bereiche der Autobahn E 42 verschneit und auch im Hohen Venn und in weiten Bereichen der Ardennen schneit es zeitweise weiter, was für Verkehrsprobleme sorgte.