Verkaufsoffener Sonntag ließ Kassen klingen

Der letzte verkaufsoffene Sonntag vor Weihnachten hat noch einmal die Kassen klingeln lassen. Zwar kam der Handel durch das schlechte Wetter nur langsam in Gang, doch im Laufe des Tages stiegen die Umsätze. Die Händler sprachen von besseren Geschäften als am 4. Advent im vergangenen Jahr.

Der zweite und letzte verkaufsoffene Sonntag in Belgien vor dem Weihnachtsfest war für den Einzelhandel vor allem in den größeren Städten erfolgreicher als letztes Jahr, wie ein Sprecher des Einzelhandelsverbands Comeos am Sonntag kurz vor Ladenschluss meldete. Schon seit Samstag seien die Läden voll gewesen, so die Händler. In früheren Jahren begann der Run auf die letzten Geschenke meist mit dem Beginn der Weihnachtsferien, doch dieses Jahr beginnen die Ferien erst am 24. Dezember, also am Heiligen Abend.

Im vergangenen Jahr waren die letzten Verkaufstage und die verkaufsoffenen Sonntage dem schlechten Winterwetter zum Opfer gefallen, doch dieses Jahr liefen die Geschäfte wider Erwarten recht gut.Vor allem die Mode- und Bekleidungsläden verbuchten gute Umsätze, denn sie wurden viel Winterware los, die wegen der zu warmen Herbsttage hängen geblieben war. Jetzt sinken die Temperaturen und Mäntel und Pullover wurden offenbar verkauft, wie „warme Semmel“. Hier konnten Umsatzsteigerungen von bis zu 15 % gegenüber letztes Jahr verbucht werden.

Im Bereich Elektronik sind vor allem viele kleine Computer, so genannte "Tablets“, an den Mann oder die Frau gebracht worden. Doch ein guter verkaufsoffener Sonntag macht noch lange kein verkorkstes Geschäftsjahr wett. Die Modegeschäfte haben ihre Umsatzverluste durch die Krise nicht retten können.