Nachschub für Prinzessin-Elisabeth-Station auf Eis

Die Mary Artica sitzt 200 Kilometer von der belgischen Prinzessin-Elisabeth-Station entfernt vor der Antarktis im Eis fest. Das Schiff hat 120 Tonnen Fracht geladen, die nötig ist, damit auf der Prinzessin-Elisabeth-Station bis Ende Februar weitergearbeitet werden kann. An Bord des Schiffes sind auch zwei Hubschrauber für einen wichtigen deutschen Forschungsauftrag, an der auch die Universität Gent mitarbeitet.

Im schlechtesten Fall muss das dänische Schiff mit dem Nachschub für die Forscher auf einen Eisbrecher warten oder zurück nach Südafrika fahren und später in der Saison wiederkommen.

Beide Möglichkeiten kosten sehr viel Geld. Das Budget der Mission ist jedoch sehr begrenzt.

Die belgische Polarstation Prinzessin-Elisabeth wurde offiziell 2009 am Südpol eingeweiht. Sie ist nach der ältesten Tochter von Prinz Philippe und Prinzessin Mathilde benannt und weltweit die umweltfreundlichste Polarstation. Die Station ist nur im Sommer offen. Da die Antarktis auf der südlichen Halbkugel liegt, ist dort derzeit Sommer. In der belgischen Polarstation arbeiten seit Mitte November bis Ende Februar rund zwanzig Forscher im Wechsel. Sie führen  belgische, deutsche und japanische wissenschaftliche Aufträge aus.