De Lijn hat 189.000 Fahrgäste chauffiert

Jede Menge Menschen haben in der Silvesternacht ihr Auto zu Hause gelassen und nutzten das Bus- und Straßenbahnangebot der Nahverkehrsgesellschaft De Lijn. De Lijn erzielte das zweitbeste Ergebnis, das die Gesellschaft je in einer Silvesternacht hatte. Auch die Responsible Young Drivers waren wieder unterwegs. Sie brachten rund 1.000 Partygänger sicher nach Hause.

Genau 189.400 Partygänger nahmen dieses Mal die Dienste der flämischen Nahverkehrsgesellschaft De Lijn in Anspruch. Das ist 11 Prozent weniger als im letzten Jahr, aber immer noch das zweitbeste Ergebnis das De Lijn je in einer Silvesternacht erzielt hat.

Letztes Jahr fuhren 215.000 Menschen mit den öffentlichen Partybussen- und straßenbahnen nach Hause.

Das beliebteste Ziel mit 112.000 Fahrgästen war auch in diesem Jahr wieder die Innenstadt von Antwerpen. In Flämisch-Brabant und Westflandern beförderte De Lijn jedes Mal über 25.000 Passagiere. In Ostflandern fuhr De Lijn kostenlos. Die Zahl der Fahrgäste stieg hier um 10 Prozent auf rund 20.000. In Limburg nahmen 6.000 Menschen den Bus.

In Brüssel gab es bei den öffentlichen Verkehrsmitteln in der Silvesternacht keine großen Probleme. Bei der MIVB fuhren die Nachtbusse, Noctis-Busse, die Straßenbahnen und die Busse ab Mitternacht kostenlos. Bei der MIVB waren 300 Mitarbeiter im Einsatz. Zahlen liegen der MIVB noch nicht vor, aber Sprecherin An Van Hamme sagt, dass jede Menge Leute die öffentlichen Verkehrsmittel genutzt hätten.

Letztes Jahr hatte die Brüsseler Nahverkehrsgesellschaft rund 130.000 Fahrgäste an Silvester transportiert. In Wallonien nutzten schätzungsweise rund 37.000 Menschen die Nachtbusse der TEC.

Die Responsible Young Drivers hatten rund 250 ehrenamtliche Mitarbeiter zusammengetrommelt, um die Menschen, die ein Glas zu viel getrunken hatten, in ihrem eigenen Auto sicher nach Hause zu bringen.

Die ehrenamtlichen Fahrer waren stets zu zweit. Ein ehrenamtlicher Mitarbeiter fuhr das Auto des Partygängers, der andere folgte im Auto der Responsible Young Drivers. In der Provinz Lüttich machte auch der Staatssekretär für Verkehr Melchior Wathelet (CDH) mit.