Bargeldzahlung ab 5.000 € bald tabu?

Bares auf die Hand ist bald nicht mehr erwünscht. Waren oder Dienstleistungen, die mehr als 5000 Euro kosten, dürfen in Belgien künftig nicht mehr mit Bargeld bezahlt werden. Bei einer Banküberweisung ist die Herkunft des Geldes besser kontrollierbar.

Der für Steuerbetrug zuständige Staatssekretär John Crombez (Foto) – ein flämischer Sozialdemokrat - bestätigte entsprechende Presseberichte.

Bisher lag die Grenze bei 15.000 Euro. Mit der Herabsetzung sollen vor allem Geldwäsche und Steuerhinterziehung verhindert werden.

Wenn eine Überweisung erfolgt, kann nachvollzogen werden, woher das Geld stammt. Bei Barzahlungen ist das in der Regel nicht der Fall.

In den nächsten Jahren soll der zulässige Betrag noch weiter gesenkt werden. Bis 2014 sollen Barzahlungen nur noch bis zu einer Summe von 3000 Euro möglich sein.