Australian Open: Zwei Landsleute weiter

Freud und Leid bei den Belgiern unter den Teilnehmern bei den Australian Open in Melbourne: Kim Clijsters (Foto) und Olivier Rochus sind eine Runde weiter, Yanina Wickmayer schied nach verlorenem Spiel aus und Steve Darcis musste aufgeben.

Kim Clijsters (Foto oben) hinterließ bei ihrem Auftakt bei den Australian Open einen starken Eindruck, auch wenn sie gegen die 19jährige Portugiesin Maria João Koehler (WTA-222) kein ganz leichtes Spiel hatte.

Im ersten Satz musste sie sich gegen ihre Gegnerin durchbeißen und am Ende hieß es 7:5. Der zweite und entscheidende Satz war dann eindeutiger mit 6:1 für die Weltranglisten-14. aus Belgien, die bei der Vorbereitung in Brisbane leicht verletzt aufgeben musste, um die Australian Open nicht zu gefährden.

Yanina Wickmayer (WTA-26 - Foto) hingegen schied in der ersten Runde in Melbourne aus. Sie hatte gegen die Qualifikantin Galina Voskobojeva (WTA-57) aus Kasachstan mit 7:5 und 6:2 das Nachsehen. In der vergangenen Woche stand Wickmayer noch im Finale in Hobart, doch jetzt konnte sie dem Druck nicht standhalten und muss schwer enttäuscht die Heimreise antreten.

Rochus gut in Form, Darcis von Krämpfen besiegt

Olivier Rochus (ATP-87 - Foto) stand am vergangenen Samstag noch im Finale von Auckland, wo er leider verlor. Das er schon am Montag in Melbourne wieder antreten musste, passte ihm eigentlich nicht. Doch gegen den deutschen Qualifikanten Björn Phau (ATP-44) machte er in drei Sätzen 6:1, 6:4 und 6:0 kurzen Prozess. Allerdings hatte Rochus im ersten Satz glatt fünf Games abgegeben, doch Phau konnte daraus kein Kapital schlagen. Rochus‘ nächster Gegner ist der Tscheche Tomas Berdych (ATP-7).

Die Australian Open haben für Steve Darcis (ATP-85) noch nicht einmal eine in voller Länge ausgespielte Begegnung gedauert. Darcis musste im dritten Satz gegen den französischen Qualifikanten Florent Serra (ATP-156) im dritten Satz beim Stand von 7:6 (7/3), 6:3 und 4:5 von schweren Wadenkrämpfen heimgesucht aufgeben. Medizinische Hilfe von Seiten seines Masseurs brachten keine Linderung und so musste er das Handtuch in den Ring werfen.