Skateboarder verliert seinen Führerschein

Ein junger Mann aus Kapelle-op-den-Bos in Flämisch-Brabant hat für die Dauer von 10 Tagen seinen Führerschein verloren. Der Grund? Er hatte sich im laufenden Straßenverkehr auf seinem Board stehend von seinen Hund durch die Straßen ziehen lassen.

Eine Polizeistreife hatte den Mann und seinen Hund angehalten, nach dem das seltsame Skateboard-Duo mehrere Fußgänger und Autofahrer behindert hatte und weil er den Hund nur sehr unsicher an seiner Leine führte. Ein Polizeirichter in Vilvoorde verurteilte den Jugendlichen jetzt zu einem Führerscheinentzug für die Dauer von 10 Tagen und zu einem Bußgeld von 330 €. Der Verurteilte hält diese Strafe aber für überzogen.

Auffallend ist dabei der Führerscheinverlust bei einem Vergehen, bei dem kein Auto genutzt wurde, doch in bestimmten Fällen sind die Polizeigerichte in Belgien verpflichtet, solche Strafen zu verhängen, gerade dann, wenn sie im Rahmen der Straßenverkehrsordnung sind, wie die Löwener Polizeirichterin Kathleen Stinckens gegenüber der VRT-Nachrichtenreda ktion erklärte: "Wenn ein Fußgänger zum Beispiel einen Bahnübergang überquert während die roten Warnlichter aufleuchten oder wenn sich die Bahnschranken schon senken, dann sind wir verpflichtet, ein Fahrverbot auszusprechen.“