Eurokrise kostet Belgier 17 Milliarden €

Im dritten Quartal von 2011 verbuchten die Belgier aufgrund der eskalierenden Eurokrise ein Minus von 16,7 Milliarden Euro auf ihre Kapitalanlagen. Das schreibt die Zeitung De Tijd am Donnerstag auf ihrer Website.

Da die Familien wenig gespart hätten, sei das  Netto-Geldvermögen um 16,3 Milliarden Euro auf 720,8 Milliarden Euro gesunken. Insbesondere Investitionen in Aktien hätten auf Grund der sinkenden Börsenkurse an Wert verloren.

Die Folgen der Eurokrise auf Kapitalanlagen seien nur zu einem sehr kleinen Teil durch neue Ersparnisse kompensiert worden, schreibt die Zeitung noch.

Die Schulden der Belgier stiegen übrigens um 1,5 Milliarden Euro.