Immobilien 2011 schon wieder teurer

Die Häuserpreise sind 2011 um 10,7 Prozent gestiegen, Appartements sind im Durchschnitt 8,4 Prozent teurer geworden. Das geht aus einer Statistik des Notarverbandes hervor. Der Notarverband stützt sich dabei auf alle Verkaufsabschlüsse des vergangenen Jahres.

Belgische Immobilien sind 2011 schon wieder viel teurer geworden. Der Barometer für Notare des Königlichen Verbandes des belgischen Notariats (KFBN) verzeichnete einen starken Anstieg der Preise für Häuser und Wohnungen.

Der Preisanstieg für Häuser betrug 2011 10,7 Prozent. Ein Haus kostete 2011 durchschnittlich 214.480 Euro. Auffallend ist, dass die Häuserpreise in Flandern (229.374 Euro) teurer sind als in Wallonien (165.066 Euro). In Brüssel sind die Häuser im Durchschnitt am teuersten. Dort liegt der Durchschnittspreis eines Hauses bei rund 364.982 Euro.

Auch sind die Preise von Appartements 2011 gestiegen. Die Zunahme lag im Durchschnitt bei 8,4%. Der Preis eines Appartements ist im Durchschnitt also auf rund 206.441 Euro angestiegen. In Flandern (208.463 Euro) und in Wallonien (150.993 Euro) sind die Appartementpreise sehr stark gestiegen, in Brüssel (210.056 Euro) ist die Preissteigerung weniger krass.

Der durschschnittliche Verkaufspreis der Immobilien hat also erstmals die 200.000 Euro-Marke überschritten.

Analytiker hatten noch vor einigen Wochen vor einem Preisgefälle im letzten Quartal 2011 gewarnt. Schließlich stellte sich der November als Spitzenverkaufsmonat für Immobilien heraus. Dadurch wurde der Preisrückgang vom Dezember ausgeglichen.

Auf dem Häusermarkt bleibt Brüssel übrigens das teuerste Pflaster vor Wallonisch-Brabant und Flämisch-Brabant. Auf dem Appartementmarkt sieht es etwas anders aus. Hier scheint Westflandern aufgrund der vielen Zweitwohnsitze die teuerste Provinz des Landes zu sein, sogar noch vor Brüssel und Flämisch-Brabant.