Toter US-Pilot nach 67 Jahren repatriiert

Der junge US-Pilot Lt. Roy Johnson galt seit dem Heiligen Abend des Jahres 1944 nach einem Abschuss in Ostbelgien als vermisst. Doch im vergangenen Sommer konnte sein Leichnam gefunden und identifiziert werden. Vor einigen Tagen ist er in seine amerikanische Heimat überführt worden, um dort seine letzte Ruhe zu finden.
Lt. Johnson kam während der Ardennenoffensive der Wehrmacht ums Leben

Roy Johnson war am 24. Dezember 1944 erst 20 Jahre alt, als er beim Angriff mit seinem Flugzeug auf einen deutschen Militärkonvoi abgeschossen wurde. Seine Maschine ging in einem Waldstück bei Setz auf dem Gebiet der Gemeinde Sankt-Vith in Ostbelgien nieder, doch die Leiche des jungen Piloten konnte nicht gefunden werden. Lt. Roy Johnson galt, wie viele andere US-Soldaten im Zweiten Weltkrieg und während der Ardennenoffensive, als vermisst.

Doch dessen Nichte, die amerikanische Archeologin Dawn Johnson, hatte Nachforschungen angestellt und konnte im vergangenen Sommer mit Hilfe der US-Navy die Leiche ihres Verwandten nach langem Suchen entdecken. Am 5. Januar, knapp 67 Jahre nach seinem Tod, konnte Roy Johnson in seine Heimat überführt werden. Die US-Armee übergab ihn jetzt seiner Familie. In seiner Heimat Sacramento in Kalifornien wird der US-Leutnant seine letzte Ruhestätte finden.