Verkehrsmittel und Cafébesuch werden teurer

An diesem 1. Februar 2012 wird für die Verbraucher wieder einiges teurer. Überall steigen zum Beispiel die Preise der Fahrkarten für die öffentlichen Verkehrsmittel. Doch auch in anderen Bereichen steigen die Preise jetzt oder in naher Zukunft.

Alle Anbieter im Bereich öffentliche Verkehrsmittel heben an diesem 1. Februar ihre Tarife an. Bei der belgischen Bahngesellschaft NMBS/SNCB steigen die Preise für Fahrkarten und Abonnements um durchschnittlich 3 %. Nur der Preis für den so genannten Go-Pass, eine Mehrfahrtenkarte für Jugendliche, bleibt unverändert.

Die flämische Nahverkehrsgesellschaft De Lijn hebt die Tarife für Fahrten mit ihren Bussen und Straßenbahnen um durchschnittlich 2,7 % an und die wallonische TEC lässt ihre Preise recht kräftig steigen. Eine einfache Fahrt kostet hier 1,70 €, ein Anstieg um 6 % und ein Jahresabo wird ab sofort sogar um 7,5 % teurer.

Die Brüsseler Nahverkehrsgesellschaft MIVB/STIB erhöht ihre Tarife um durchschnittlich 4,4 %. Eine einfache Fahrt in der belgischen Hauptstadt kostet ab sofort 2,50 €. In der Hauptstadt  steigen zudem die Tarife für Fahrten mit dem Taxi. Die Preisregelung hier liegt in Händen der Regionalverwaltung der Region Brüssel-Hauptstadt.

Auch in der Verkehrsgesetzgebung tritt eine neue Regelung in Kraft. Ab sofort werden Wiederholungstäter deutlich schärfer verurteilt. Wer innerhalb von drei Jahren zweimal für das gleiche Verkehrsvergehen verurteilt wird, der wird deutlich härter bestraft. Dies gilt allerdings nur nach Urteilen durch einen Polizeirichter.

Zigaretten und Bier

An diesem 1. Februar steigen die Preise für ein Päckchen Zigaretten um 10 Cent. Dies entspricht der Tariferhöhung in Sachen Verbrauchersteuer, die um den gleichen Betrag angehoben wurde.

Demnächst müssen auch die Besucher von Kneipen und Cafés tiefer in die Tasche greifen, wenn sie ein Bier trinken wollen. Der Brauerei- und Getränkekonzern Ab InBev kündigte einen Preisanstieg für ihre Produkte an der Theke an. Ab dem 1. März lässt der Marktführer in Belgien diese Preise um etwa 5,5 % steigen und begründet dies mit gestiegenen Rohstoff-, Produktions- und Vertriebskosten. Die Preise für Bier in Flaschen und Dosen im Einzelhandel waren kürzlich bei Ab InBev angehoben worden.

Auch die N°2 am belgischen Biermarkt, die Brauereigruppe Alken Maes soll angeblich über einen Anstieg der Bierpreise in Kneipen und Cafés nachdenken. Ob und wann dieser Schritt durchgeführt wird, ist aber noch unklar.