"Gefährlich glatte Straßen im Westen"

Es bleibt winterlich kalt. Im Westen des Landes muss mit Schneefall gerechnet werden. Die Wetterstationen warnen vor gefährlich glatten Straßen dort. Die Abschleppdienste hierzulande haben inzwischen alle Hände voll zu tun. Die Fahrer von liegen gebliebenen Autos müssen zum Teil bis zu 3 Stunden Wartezeiten in Kauf nehmen, bevor sie abgeschleppt werden können.

Die sibirische Kälte hält an. Die Königlich Meteorologische Wetterstation sagt allein im Westen Schneefälle für den heutigen Sonntag voraus. "Leichter Schneefall von 1 bis 3 Zentimetern", hieß es am Morgen im Wetterbericht.

Das KMI und die private Wetterstation Meteoservices warnen vor gefährlichen, glatten Straßen im Westen unseres Landes. "Der Boden ist entweder glatt wegen einiger Zentimeter Neuschnee oder wegen mancherorts angefrorenem Regen oder Nieselregen", so das KMI. "Fußgänger und Radfahrer werden es schwer haben, voran zu kommen. Der Straßenverkehr wird zähflüßiger und kann sogar gefährlich werden. Halten Sie deshalb ausreichenden Abstand und mäßigen Sie ihre Geschwindigkeit!"

Der Wetterservice der Luftwaffe warnt die Küstengegend vor schwierigen Winterzuständen mit "mäßigem bis heftigem Schneefall".

Rege Betriebsamkeit bei der Pannenhilfe

Die Pannenhilfen kommen bei diesen sibirischen Temperaturen kaum nach mit dem Abschleppen von liegen gebliebenen Autos. Sowohl bei Touring als auch bei VAB betrugen die Wartezeiten zu bestimmten Zeitpunkten 2 bis 3 Stunden, schreibt die Zeitung Het Nieuwsblad. Beide Organisationen schleppen zunächst liegen gebliebene Autos auf der Straße ab. Wer sein Auto zu Hause einfach nicht starten kann, muss mit einer längeren Wartezeit rechnen.