Gefährliche Glätte auf den Straßen

In der Nacht zum Montag setzte in ganz Belgien Tauwetter ein und prompt wurde die vorausgesagte Glätte, trotz Warnungen, auf den Straßen und Autobahnen unterschätzt. Vielerorts im belgischen Bundesland Flandern kam es zu Unfällen. Zur Eisglätte auf den Straßen kam am frühen Morgen noch Nebel hinzu, der die Situation nicht gerade erleichterte.

Die größten Probleme traten an der Autobahn E 40 in Höhe von Erpe-Mere auf, wo am frühen Montagmorgen einige Unfälle in Richtung Brüssel gemeldet wurden. Doch auch in Richtung Küste, vor allem in der Umgebung von Aalst sorgte die spiegelglatte Fahrbahn für Rutschpartien und Blechschäden.

Auch in anderen flämischen Regionen kam es zu Unfällen und Verkehrsproblemen durch die glatten Fahrbahnen. In der Provinz Antwerpen musste in der Ortschaft Schilde eine Fahrerin schwer verletzt aus ihren Auto befreit werden, nachdem der Wagen gegen einen Baum geschlittert war (Foto oben).

Auch auf der Autobahn A 12 zwischen Antwerpen und der niederländischen Grenze kam es am Morgen zu Unfällen. Zeitweise war dieser Abschnitt für den Verkehr gesperrt, bis die Streudienste ihren Einsatz beendet hatten.

In Westflandern verunglückten zwei Lastwagen auf einer Landstraße zwischen Reningelst und Staden. Beide LKW rutschten bei roter Ampel über eine Kreuzung. Einer erfasste zwei PKW und der andere schlitterte gegen eine Hauswand. Dabei wurden drei Personen leicht verletzt. In der Region Brügge-Küste und in der angrenzenden Provinz Ostflandern stellte die flämische Nahverkehrsgesellschaft De Lijn wegen Glatteis den Busverkehr auf mehreren Linien ein. Andere Buslinien hatten am frühen Morgen bis zu einer halben Stunde Verspätung.

Die Streudienste standen vor großen Problemen, denn einsetzender Regen spülte das Streusalz in einigen Regionen wieder weg, wodurch neues Glatt- und Blitzeis entstehen konnte. Weitere Unfälle mit leichten Blechschäden waren die Folge.