Hallen-WM Istanbul: 3 Mal Platz 5 für Belgien

Bei der Indoor-Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Istanbul haben drei belgische Sportler jeweils einen 5. Rang erreicht. Sowohl Hochspringerin Tia Hellebaut (Foto), als auch 800 m-Läufer Jan Van den Broeck und 60 m-Hürdenläuferin Eline Berings kamen leider nicht auf die Medaillenränge.

Tia Hellebaut (Foto oben) kommt ohne Medaille von der Generalprobe für die Olympischen Spiele in London im kommenden Sommer in der türkischen Hauptstadt Istanbul nach Hause.

Alle drei Versuche, bei den Leichtathletik- Indoor-Weltmeisterschaften über 1,98 m zu springen, scheiterten.

Da Hellebaut zuvor einmal gepatzt hatte, beendet sie den Hochsprung-Wettkampf "nur“ auf Rang 5.

Die Hochspringerin aus Antwerpen schaffte die 1,84 m, 1,92 m und 1,95 m jeweils im ersten Versuch, doch für die 1,88 m-Höhe hatte sie zwei Versuche nötig.

Bei der Endabrechnung, als gleich drei Hochspringerinnen Silber hätten holen können, fiel sie durch diesen Patzer leider durch. Gold holte sich die US-Amerikanerin Chaunte Lowe.

Auch für Eline Berings (Foto) geht die Leichtathletik-Hallen-Weltmeisterschaften in Istanbul mit einem fünften Rang zu Ende.

Im Finale über die 60 m-Hürdendistanz lief sie eine Zeit von 8″08 sek., was fünf Hundertstel langsamer war als im Halbfinale. Die Goldmedaille sicherte sich die Australierin Sally Perason.

Leider hatte auch Jan Van Den Broeck (Foto) hatte mit dem Kampf um die Medaillen in Istanbul nichts zu tun und lief an seinem 23. Geburtstag nach 1:50“83 Minuten ebenfalls auf Rang fünf ins Ziel. Hier gewann der Äthiopier Mohammed Aman Gold.

"Ich bin zufrieden"

Dass es die drei in Istanbul vertretenen Belgier jeweils in der Top-5 ihrer Wettbewerbe geschafft haben, wertete Delegationsleiter Tille Scheerlinck (Foto) gegenüber der VRT-Sportredaktion sporza als Erfolg:

"Ich bin sehr zufrieden. Das Jan Van den Broeck ins Halbfinale kommen würde, hatten wir erwartet. Das er ins Finale kam, war eine unverhoffte schöne Überraschung. Auch für Eline Berings war das Finale ein purer Bonus. Ihr Ziel ist London, wofür sie derzeit sogar ihr Studium pausieren lässt. Nach Ansicht der Sportpresse soll Tia Hellebaut eine Medaille verloren haben. Aber, sie war nah dran. Sie begreift, dass sie noch etwas an ihrem Anlaufen anpassen muss. Sie hat aber jetzt Zeit, daran zu arbeiten.“