Weiteres Umfragehoch für die N-VA

Aus einer Umfrage der Tageszeitungen De Morgen und Le Soir, sowie der privaten TV-Sender VTM und RTI-TVi gehen die flämischen Nationaldemokraten N-VA von Bart De Wever (Foto)als eindeutiger Sieger hervor. Die frankophonen Sozialisten PS, die Partei von Premierminister Elio Di Rupo, verliert an Boden.

Wenn am vergangenen Wochenende in Belgien Parlamentswahlen stattgefunden hätten, dann wäre die N-VA mit 38,4 % der Stimmen eindeutiger Wahlsieger gewesen. Die Partei von Bart De Wever (großes Foto) legte dabei gegenüber den Parlamentswahlen vim Juni 2010 um knapp 10 % zu und vereint in etwa so viele Stimmen auf sich, wie die drei traditionellen flämischen Parteien nach dieser Umfrage zusammen haben.

Die Christdemokraten der CD&V würden einen Stimmenanteil von 15,7 % haben, die sozialistische SP.A verliert leicht und käme auf 13,3 % und die liberale Open VLD wäre in Flandern der große Verlierer und stünde jetzt noch bei knapp 10 %. Der rechtsradikale Vlaams Belang verliert weiter und hätte laut Umfrage nur noch 9,9 % der Stimmen und die Grünen von Groen legen um 1 % zu und kommen auf 8,1 %.

In Wallonien verliert die PS von Premier Di Rupo (kleines Foto) 5,4 % und würde jetzt bei 32,2 % stehen. Die liberale Reformbewegung MR gewinnt Stimmen hinzu und wäre heute mit 21,1 % der Stimmen wieder fast so stark wie vor den Wahlen 2012. Die Zentrumspartei CDH verliert leicht, während die grüne Ecolo zulegt und jetzt bei 13,7 % liegt. Die frankophone Rechtspartei FN gewinnt 0,6 M hinzu und steht quasi ohne Personal und Programm bei 5,9 %.

In der Region Brüssel-Hauptstadt bleibt die PS stabil während die liberale MR und deren ehemaliger radikal-frankophoner Kartellpartner FDF leicht zulegen.