Militärflugzeug bringt Eltern in die Schweiz

Zwei Flugzeuge der belgischen Armee stehen bereit, um Eltern und Angehörige der verunglückten Kinder, Lehrkräfte und Begleiter in die Schweiz zu fliegen. Premierminister Elio Di Rupo, Vizepremierminister Steven Vanackere und der flämische Ministerpräsident Kris Peeters fliegen ebenfalls mit. Der König und die Königin werden sich in Melsbroek einfinden, um die Angehörigen zu grüßen.

Der König, Premierminister Di Rupo und Ministerpräsident Kris Peeters hatten ihr Mitgefühl mit den Eltern und Angehörigen bereits am Morgen bezeugt.

Außenminister Didier Reynders, zurzeit mit einer belgischen Delegation in Vietnam, begrüßte die hervorragende Zusammenarbeit zwischen der Schweizer Polizei und den Rettungsdiensten. Die Schweizer Polizei und Rettungsdienste waren sehr schnell und zahlreich an der Unfallstelle.

Reynders teilte mit, dass die belgische Armee zwei Flugzeuge bereitstelle, um die Eltern in die Schweiz zu bringen. An Bord sind ebenfalls Psychologen und medizinisches Personal.

Ca. 80 Angehörige fliegen nach Genf, wo sie von Mitarbeitern der belgischen Botschaft erwartet werden. Alles steht bereit, um sie so schnell wie möglich zu ihrem Kind zu bringen.

Mit an Bord gehen ebenfalls sechs Mitarbeiter des Personenidentifizierungsteams der Polizei, die ihre Schweizer Kollegen bei der Identifizierung der Opfer unterstützen werden.

 

 

Trost und Unterstützung

In den Grundschulen von Heverlee und Lommel fanden sich am Mittwochmorgen nicht nur die Eltern der verunglückten Kinder und Begleiter ein, sondern auch ein 6-köpfiges Team des Personenidentifizierungsteams der Polizei, das die Schweizer Kollegen bei der Identifizierung der Opfer unterstützen wird.