Drehbuchpreise: "Hasta La Vista" u. "Rundskop"

Zum ersten Mal ist der flämische Preis für das beste Drehbuch an zwei Filme gegangen. Die Flämische Szenaristengilde hat sowohl "Rundskop", als auch "Hasta La Vista" ausgezeichnet. Beide Streifen haben mittlerweile im Ausland hohes Ansehen erworben.
Klappe für "Rundskop - Bullhead"

Die Flämische Szenaristengilde hat die Autoren der Drehbücher des Oscar-nominierten Films "Rundskop“ und des mittlerweile ebenfalls international ausgezeichneten Streifens "Hasta La Vista“ jeweils mit dem Preis für das beste Drehbuch ausgezeichnet.

Für "Hasta La Vista“, die Geschichte einer großen Urlaubssause von drei behinderten jungen Männern aus Flandern in Spanien, ging der Preis an den Drehbuchautoren Pierre De Clercq und bei "Rundkop“, der Spielfilm über die Hormonmaffia läuft international unter dem Titel "Bullhead“, erhielt Michaël R. Roskam den Preis. Der Regisseur hatte sein eigenes Drehbuch dazu verfasst.

Pierre De Clercq freute sich über diese Auszeichnung, denn seiner Ansicht nach spiegele dies die Verschiedenheit der Scripts, die die Drehbuchautoren und die Filmemacher in Flandern verfassen. Michaël R. Roskam ist ebenfalls froh. Er gab an, dass er ein Jahr nach "Rundskop“ gerade mit dem Schreiben eines neuen Drehbuchs begonnen hatte, als er die Nachricht erhielt, den flämischen Szenaristenpreis erhalten zu haben: "Es ehrt mich und es motiviert zu erfahren, dass die Kollegen deine Arbeit wertschätzen, besonders dann, wenn man gerade vor dem weißen Blatt sitzt.“

Der Drehbuchpreis ist eine Initiative der Flämischen Szenaristengilde, die damit das Augenmerk auch und gerade auf die meist anonym bleibenden Filmautoren richten will. Der Preis wurde vor vier Jahren ins Leben gerufen.