Den verletzten Kindern geht es besser

Nach Angaben der Ärzte der Universitätsklinik Löwen sind die bei dem tragischen Busunfall verletzten Kinder auf dem Wege der Besserung. Sieben der Kinder befinden sich allerdings noch in Intensivstationen in Löwen oder in der Schweiz.
Die Gasthuisberg-Uniklinik in Löwen

Drei der verletzten Kinder befinden sich zur Zeit noch in Kliniken in der Schweiz und zwar in Intensivstationen in Bern und in Lausanne. Vier weitere werden in der Intensivstation in der Löwener Uniklinik (Foto oben)  behandelt.

Ihnen und acht weiteren leichter verletzten Kindern geht es etwas besser, wie die leitende Ärztin der Klinik, Chris Van Geet, bekannt gab.

Die Kinder, aber auch deren Eltern und Geschwister, werden psychologisch betreut. Einige der Kinder werden in den kommenden Tagen die Gasthuisberg-Klinik verlassen können, um wieder nach Hause zurückzukehren.

Inzwischen ist die Ursache für den Unfall im Autobahntunnel von Sierre im schweizerischen Wallis weiter ungeklärt. In den kommenden Tagen werden Ermittler aus der Schweiz die überlebenden Kinder noch einmal befragen und Vertreter des flämischen Busherstellers Van Hool haben sich in die Schweiz begeben, um den Unfallbus (kleines Foto) gemeinsam mit Spezialisten der eidgenössischen Polizei zu begutachten.

Erste Beerdigung am Mittwoch

Am Mittwoch, genau einen Tag nach dem Unfall von Sierre, findet die erste Trauerfeier für die ums Leben gekommenen Schulkinder statt. So, wie in Heverlee bei Löwen, haben auch die Angehörigen der Todesopfer in Lommel beschlossen, eine gemeinsame Trauerfeier auszurichten. Zu dem Gedenkgottesdienst in der Soeverein Arena in Lommel werden dann bis zu 9.000 Teilnehmer erwartet.

Darunter werden das belgische Königspaar und aus den Niederlanden, Prinz Alexander und Prinzessin Maxima sowie Premier Mark Rutte sein. Einige der ums Leben gekommenen Schulkinder aus Lommel haben die niederländische Staatsangehörigkeit. Aus Belgien werden politische Vertreter aus allen Landesteilen und aus der Bundesregierung Premier Elio Di Rupo erwartet und auch die Schweiz wird eine hochrangige Delegation um Präsidentin Eveline Widmer-Schlumpf entsenden. EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy wird die Europäische Union vertreten. Am Donnerstag findet in Löwen die Trauerfeier für die Kinder aus Heverlee statt.