Busunfall: Letzte Verletzte nach Belgien

Die drei Mädchen aus Belgien, die nach dem dramatischen Busunfall in der Schweiz noch in einem schweizer Krankenhaus bleiben mussten, werden am heutigen Donnerstag nach Belgien zurückgebracht. Das hat Jan Eyckmans, der Sprecher des Gesundheitsministeriums bekannt gegeben.

"Die drei letzten Verletzten kehren im Laufe des Tages zu unterschiedlichen Zeiten nach Belgien zurück", so Eyckmans. Sie werden in die Löwener Uniklinik Gasthuisberg eingewiesen. Dort befinden sich derzeit auch noch andere verletzte Kinder, die noch nicht nach Hause geschickt werden können.

Das Krankenhaus in Lausanne, in dem die drei Mädchen bis jetzt waren, hatte am Dienstag mitgeteilt, dass die drei sich nicht mehr in Lebensgefahr befänden. Sie waren aus dem Koma aufgewacht und bei Bewusstsein und hatten auch schon mit ihren Eltern sprechen können.

Zwei der drei Mädchen haben einen Schädelruch und mehrere weitere Brüche. Ihr Zustand habe sich verbessert, heißt es. Die dritte Patientin, die eine Verletzung am Rückenmark hat, zeige "ermutigende Zeichen" der Besserung. Sie habe bereits einige Fingr und Zehen bewegen können, so das schweizer Krankenhaus.