E-40: Tankstellenbrand bei Wetteren

Der Verkehr auf der Autobahn E40 Brüssel-Ostende läuft wieder. Wegen eines Feuers an der Autobahnraststätte bei Wetteren war der Autobahnabschnitt seit der Nacht zum Samstag für mehrere Stunden in beide Fahrtrichtungen gesperrt.

Wegen des sonnige Frühjahrswetter und der damit verbundenen Reisewelle Richtung Küste hatten sich daraufhin kilometerlange Staus gebildet. Nachdem die Autobahn kurz vor Mittag wieder freigegeben wurde, normalisierte sich die Lage eher langsam. Die Polizei empfiehlt eine Umleitungsstrecke über Kortrijk und Antwerpen.

In der Nacht zum Samstag war ein PKW gegen eine Zapfsäule eines Autogas-Tanks gerast. Dadurch entstand ein enormer Brand mit einer meterhohen Stichflamme. Verletzt wurde niemand. Der 37-jährige Fahrer stand unter Alkoholeinfluss. Sein Führerschein wurde eingezogen.

In dem Tank lagerten 16.000 Liter Gas. Die Feuerwehr fackelt das ausströmende Gas kontrolliert ab und das kann noch eine Woche dauern. Gelöscht werden kann das Feuer nicht. Rund um die Stichflamme wurde mit Sandsäcken und Wassercontainern eine Sicherheitszone abgegrenzt, um die Folgen einer eventuellen Explosion aufzufangen. Eine Explosionsgefahr besteht inzwischen aber nicht mehr, hieß es. Wohl wurde der Katastrophenschutzplan der Provinz angekündigt.

Um 10.30 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden. Dann wurde die Autobahn wieder für den Verkehr frei gegeben. Es gilt aber noch eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 90 St/Km Richtung Ostende und das ab Abfahrt Oordegem (Lede) und von 70 St/Km ab Ortsgrenze Lede/Wetteren. Richtung Brüssel gilt zwischen Merelbeke und Wetteren eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 St/Km.