Schweizer Ermittler inspizieren Toptours

Am Dienstag haben die Schweizer Ermittler das Reisebusunternehmen Toptours in Aarschot besucht. Sie versuchen die Ursachen des dramatischen Busunglücks von Sierre zu ergründen.

In Zusammenarbeit mit der belgischen Polizei haben die Schweizer Ermittler eine technische Expertise eines Reisebusses vorgenommen, der mit dem in Sierre verunglückten Reisebus identisch ist.

Die Ermittler haben ebenfalls Mitarbeiter des Reisebusunternehmens befragt.

Das Schweizer Team besteht aus dem Staatsanwalt vom Wallis und sechs Polizisten.
Bei der Inspektion in Aarsschot waren neben 5 Schweizer Polizisten auch 5 Polizisten aus Aarschot anwesend sowie eine Experte der Bundesverkehrspolizei aus Bertem, zwei Mitarbeiter der Spurensicherung der Gerichtspolizei aus Leuven und ein Dolmetscher.

In dieser Woche werden die Ermittler auch mit den Kindern sprechen, die die Tragödie überlebt haben.

In Sierre waren 28 Menschen, darunter 22 Schulkinder aus Flandern gestorben. Die Unglücksursache ist nach wie vor nicht geklärt.