Belgien schließt seine Botschaft in Syrien

Am Samstag, dem 31. März schließt Belgien seine Botschaft in der syrischen Hauptstadt Damaskus. Die Botschafterin kehrt nach Brüssel zurück. Die Beziehungen zwischen den beiden Ländern werden von einem Geschäftsträger wahrgenommen. Mit dieser Maßnahme protestiert die belgische Regierung gegen das Regime von Präsident Assad.

Als Begründung für diese Entscheidung gab Außenminister Didier Reynders (MR) an, die Sicherheitsbedingungen im Botschaftsviertel in Damaskus hätten sich verschlechtert. Gleichzeitig will die Regierung ihrem Protest gegen die syrische Regierung mehr Gewicht geben.

Am Sonntag findet in Istanbul auch ein Gipfeltreffen der Freunde Syriens statt, an dem der belgische Außenminister teilnimmt. In einem Communiqué des Ministeriums heißt es, man wolle, gemeinsam mit der internationalen Gemeinschaft, den Druck auf Assad noch erhöhen.

Auch Großbritannien, Italien, Spanien, Frankreich, die Niederlande, die USA, die Türkei, Japan und die arabischen Golf-Monarchien haben ihre diplomatische Vertretung in Damaskus bereits geschlossen.