Flandern-Rundfahrt erwartet 600.000 Zuschauer

Hunderte Schaulustige hatten sich schon sehr früh am Morgen entlang des Parcours durch die flämischen Ardennen eingefunden. Favorit der 96. Ausgabe dieses Radsportklassikers ist Tom Boonen.

Auf dem Großen Markt von Brügge wimmelte es vor Schaulustigen. Jeder wollte den Start der Fahrer miterleben.

Viele sind jedes Jahr dabei, weil die Flandern-Rundfahrt etwas ganz Besonderes und einer der Höhepunkte des Jahres ist.

 

Ohne die "Muur van Geraardsbergen"

Weil der Veranstalter "Flanders Classic" vom flämischen Medienunternehmer Walter Vandenhaute die legendarische Mauer von Geraardsbergen aus dem Parcours gestrichen hat, steht das Radsportrennen heute unter besonderer Beobachtung.

In der Schlussphase müssen die Fahrer jetzt dreimal über den Oude Kwaremont und den Paterberg. Eine schnelle Abfahrt führt dann ins Ziel, das ab sofort nicht mehr in Meerbeke bei Ninove, sondern in Oudenaarde liegt.

Die Veranstalter hatte heftige Kritik für diese Änderungen schlucken müssen.

Höherer Schwierigkeitsgrad

Die Profis sind sich jedenfalls einig, dass das Finale viel schwerer als früher ist.

Topfavorit ist Tom Boonen von Omega Pharma-Quick Step.
Der Sieger der 96. Flandern-Rundfahrt dürfte jedenfalls nicht in den Annalen des Radsportklassikers untergehen.