Welche Zukunft hat unser Licht?

Rund 2.500 Wissenschaftler und Industrielle werden sich an diesem Montag zu einer viertägigen Konferenz über die jüngsten Entwicklungen in der Wissenschaft und Technologie des Lichts in Brüssel versammeln. Sie werden sich unter anderem über Lasertechnologien in der Krebsforschung, umweltfreundliche Ledbeleuchtungen und effizientere Solarzellen beraten. Veranstalter ist die Freie Universität Brüssel (VUB).

Die Konferenz über die Zukunft des Lichts, Spie Photonics Europe, findet im Kongresszentrum Square statt. Verschiedene Anwendungsbereiche des Lichts, zum Beispiel das Gesundheitswesen, Nahrungsmittelqualität, Sonnenenergie, Bio-, Mikro- und Nanotechnologie, umweltbewusste Beleuchtung, Kommunikationssysteme und 3D-Multimedia werden Thema sein.

Laut den Vorsitzenden der Wissenschaftsexperten, den VUB-Professoren Hugo Thienpont und Francis Berghmans, habe die Wisschenaft des Lichts bereits einen enormen Einfluss auf unser Leben. Die Gesellschaft habe nur noch nicht erkannt, in welchem Umfang. Außerdem seien Brüssel und Flandern wachsende hochtechnologische Regionen und die Wissenschaft des Lichts sei hierfür die treibende Kraft, erkären die Wissenschaftler am Samstag in einer Mitteilung. 

Das Symposium wird vom Brüsseler Photonics Team (B-Phot), einer Forschungsgruppe der VUB unter dem internationalen Verband für die Wissenschaft des Lichts organisiert. Außerdem wird die Veranstaltung von der Region Brüssel, VisitBrussels, der Europäischen Kommission und vom Fonds für Wissenschaftsforschung - Flandern unterstützt.

In dem Sektor sind rund 300.000 Menschen in über 5.000 europäischen Unternehmen beschäftigt.