Flandern und China tauschen Studenten aus

Flanderns Landesbildungsminister Pascal Smet (SP.A) hat am Dienstag ein Abkommen mit seinem chinesischen Amtskollegen Yuan Guiren geschlossen,über das ein regelmäßigerer Austausch von Studenten und Dozenten zwischen Flandern und China vereinbart wurde.
Uni Gent: Bald mehr Studenten und Dozenten aus China?

China und Flandern haben beschlossen, auf Bildungsebene enger zusammenzuarbeiten. Ein neues Abkommen zwischen beiden Ländern sorgt in Zukunft für einen regen Austausch von Studenten und Dozenten. Die Initiative zu diesen weitgehenden Austausch kommt auf chinesischen Wunsch. Nach Auffassung von Chinas Bildungsminister Yuan Guiren kann sein Land von Flandern lernen: "China ist viel größer als Flandern, doch das Bildungswesen in Belgien ist sehr stark entwickelt und wir können von Ihnen viel lernen.“

Durch dieses neuerliche Abkommen wird die Zahl der Studienbörsen für einen Chinaaufenthalt stark ausgebaut. Für jeden chinesischen Studenten, der an eine flämische Universität oder Hochschule kommt, kann ein hiesiger Student nach China fahren.

Flanderns Bildungsminister Pascal Smet (SP.A - Foto) zeigte sich zufrieden: "Wir erhöhen zum Beispiel die Zahl der durch die Studienbörsen ermöglichten Zahl an Unterrichtsstunden von 90 auf 120. Daneben machen wir Geld frei, damit chinesische Dozenten zu flämischen Universitäten kommen können. Wir weiten also die Zahl der ausgetauschten Studenten und Dozenten aus. Wichtig dabei ist auch, dass wir zusätzliche Akzente auf die niederländische und die chinesische Sprache legen. Wenn man die jeweilige Sprache spricht, dann kann man sich auch besser kennenlernen.“