Rodriguez gewinnt Wallonischen Pfeil

Der Katalane Joaquin Rodriguez (Katusha) hat das Finale des Wallonischen Pfeils an der Mauer von Huy gewonnen. Auf den letzten Metern begann der zweimalige Zweite in diesem Rennen seinen Sprint und keiner konnte ihn einholen.

Die 76. Ausgabe des Wallonische Pfeils, der erste der wallonischen Frühjahrsklassiker des Jahres im Profiradsport, wurde erst auf den letzten Kilometern entschieden, als die Ausreißer nach klassischer Manier eingeholt wurden. Das Rennen führte über 194 km und 10 Anstiege, darunter dreimal die Mauer von Huy, von Charleroi nach Huy.

Am Fuß des entscheidenden Mauer von Huy, ein starker zur Zitadelle der kleinen Maasstadt zwischen Namür und Lüttich, versuchten sich der Kanadier Ryder Hesjedal (Garmin-Cervélo) und Lars Petter Nordhaug (Sky ProCycling), der norwegische Meister, davon zu machen, doch sie wurden schnell eingeholt und diesen Moment nutzte Joaquin Rodriguez, um seinen Sprint anzusetzen.

Vorjahressieger Philippe Gilbert (BMC) versuchte noch, ihm zu folgen, doch dessen Kräfte reichten nicht. Letzten Endes wurde der Belgier Dritter hinter dem Schweizer Michael Albasini (GreenEdge). Jelle Vanendert (Lotto-Belisol), der am Sonntag noch Zweiter beim Amstel Gold Race in Niederländisch-Limburg wurde, kam als Vierter ins Ziel. Mit Jurgen Van den Broeck (Lotto Belisol) auf Platz 10 kam ein weiterer Belgier in der Top 10 ins Ziel im Wallonischen Pfeil.

Am kommenden Sonntag steht ein weiterer wallonischer Radsportklassiker statt, nämlich "La Doyenne“ Lüttich-Bastogne-Lüttich, das Heimrennen von Philippe Gilbert.