Kameraverstärkung in 3 Brüsseler Gemeinden

Die Gemeindeverwaltungen von Schaarbeek, Sint-Joost-ten-Node und Evere haben entschieden, an welchen Stellen 127 neue intelligente Überwachungskameras angebracht werden sollen. Der Entschluss, neue Kameras zu installieren, ist schon vor einigen Jahren gefallen. Die Kameras können verdächtige Bewegungen erkennen.

Die Kameras sollen an Orten aufgestellt werden, die als problematisch gelten. "Es sollen jedoch keine Gegenden stigmatisiert werden", betont der Bürgermeister von Schaarbeek, Bernard Clerfayt (FDF, kleines Foto). Dass in einigen Gegenden mehr Kameras angebracht werden als in anderen, sei ihm zufolge dem hohen Verkehrsaufkommen in diesen Gegenden zuzuschreiben.

"Auf großen Verkehrsachsen und -plätzen werden sowieso Sicherheitskameras angebracht." Laut Clerfayt sollen mit den Kameras keine Polizisten ersetzt werden. "Lassen Sie mich Deutlichkeit schaffen: Die Kameras sind als Unterstützung gedacht."

Bei den Kameras handelt es sich um neueste Überwachungskameras. Sie können Drehbewegungen von 360 Grad machen, sind mit einem Zoom ausgestattet und registrieren Geräusche. Außerdem können die Kameras bestimmte Verhaltensmuster erkennen und geben ein Alarmsignal bei verdächtigen Bewegungen ab.

Die ersten Geräte werden im Juni installiert. 2014 sollen alle Kameras eingerichtet und funktionsfähig sein.

Das ganze Projekt kostet rund 6 Millionen Euro.