Städtepartnerschaften in Flandern beliebt

Die Mehrheit der flämischen Städte und Gemeinden hat ein oder mehrere Partnerschaften im Ausland. Die Einwohner der Stadt besuchen sich gegenseitig oder tauschen Erfahrungen und Informationen aus. In den letzten Jahren haben die Partnerschaften sogar stark zugenommen.

Die ersten Städtepartnerschaften sind nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden. Viele Menschen kamen nach dem Krieg zur Einsicht, dass sich etwas ändern müsse und suchten Annäherung an die Nachbarländer. Einige Städtepartnerschaften wurden aufgrund der guten Kontakte gegründet, die die Einwohner zu den Soldaten hatten, die während des Krieges in ihrer Stadt stationiert waren.

Die meisten Städtepartnerschaften sind durch die persönlichen Kontakte zwischen den Einwohnern verschiedener Städte entstanden. "Sie wurden dann in eine informelle oder offizielle Partnerschaft verwandelt”, so Anne Geens von der Vereinigung flämischer Städte und Gemeinden (VVSG).

Seit Ende der 80er Jahre werden die Partnerschaften – wenn sie innerhalb der europäischen Grenzen abgeschlossen werden – finanziell durch die EU unterstützt. Die finanzielle Spritze variiert zwischen 5.000 und 25.000 Euro pro Gemeinde.

Die Mehrzahl der Städtepartnerschaften in Flandern hat sich mit Städten und Gemeinden in Deutschland gebildet. Osteuropäische Länder wie Rumänien und Polen seien im Kommen, so Geens noch.