Belgisches Bier im Ausland sehr beliebt

Die Nachfrage nach Bier aus Belgien aus dem Ausland ist im vergangenen Jahr erneut angestiegen. Insgesamt exportierten die belgischen Brauer 11 Millionen Hektoliter ihrer Erzeugnisse ins Ausland. Beliebt sind dabei besonders die Spezialbiere und die Abteibiere.

Nach Angaben des Verbandes der belgischen Bierbrauer ist die Bierausfuhr 2011 um 4,7 % auf rund 11 Millionen Hektoliter angestiegen. Entsprechende Finanzwerte seien derzeit noch nicht bekannt, wie die flämische Wirtschaftszeitung De Tijd in diesem Zusammenhang meldete.

Etwa 78 % des exportierten belgischen Bieres bleibt in Europa und zwar wiederum in unseren Nachbarländern. Und doch ist auch die Ausfuhr in Länder außerhalb der Europäischen Union 2011 um 17 % angestiegen.

Vor allem die Japaner (+ 73,5 %) scheinen unser trinkbares belgisches Nationalprodukt in letzter Zeit sehr zu mögen. Doch auch die Amerikaner schätzen belgisches Bier, denn in diese Richtung stieg der Export um immerhin 16,7 %. Der Biermarkt in den USA steht übrigens für mehr als die Hälfte des belgischen Bierexports.

Den größten Anteil am Bierexport aus Belgien haben immer noch die Pilsbiere, doch auch die Spezialbiere, z.B. die Abteibiere, erfreuen sich stets größer werdender Beliebtheit. Darunter sind Traditionsbiere, wie Grimbergen oder Affligem und klassische Trappistenbiere, wie das äußerst knapp produzierte Westvleteren oder Chimay und Orval.

Den Löwenanteil am Bierexport hat der Bier- und Getränkegigant AB InBev aus Löwen mit dem international bekannten Pilsbier Stella Artois oder mit Spezialbieren wie was Weißbier Hoegaarden oder das Abteibier Leffe, zwei Biere, die sich zum Beispiel in Deutschland immer größerer Beliebtheit erfreuen.