14 Millionen Ford-Autos in Genk montiert

Am Dienstag hat das 14millionste Auto die Montagehallen des Ford-Werks im limburgischen Genk verlassen. Ford beschäftigt in Genk rund 4.500 Arbeiter und Angestellte und ist damit der größte Arbeitgeber in der Provinz Limburg in belgischen Bundesland Flandern.

Der US-Automobilkonzern Ford errichtete den Standort Genk schon 1964 und seitdem wurden dort frühere Modelle der Typen Taunus, Escort und Transit montiert.

Später kam der Lieferwagen Transit hinzu und in jüngster Zeit der Mondeo, der S-Max und auch der Galaxy. Fort baut in Genk nicht nur Autos, sondern auch entsprechende Ersatzteile für den europäischen Markt.

Der 14millionste Wagen, der in Genk vom Band lief, war ein Mondeo. Seit April 2012 arbeitet man in Genk auch an der Montage des neuen Mondeo-Modells. Das ist eine gute Nachricht für den Standort, denn bisher baute Ford-Europa seine Prototypen in Köln. Für dieses Projekt wurden unlängst 200 Zeitarbeitskräfte eingestellt.

Ford hat in Genk nicht nur gute Jahre erlebt. In Krisenzeiten stand der belgische Standort sogar kurz vor der Schließung. Staatliche Zuschüsse und Lohnmäßigung von Seiten der Sozialpartner hatten dies verhindern können. Derzeit garantiert der Konzern den Betrieb in Genk bis 2010.