Massenschlägerei in Asylbewerberheim

Bei einer Massenschlägerei zwischen Afghanen und Tschetschenen vor dem Asylbewerberheim in Arendonk sind am späten Sonntagnachmittag fünf Personen leicht verletzt worden. Die Polizei griff schnell ein und die Lage beruhigte sich wieder.

Nach dem Vorfall gab Belgiens Staatssekretärin für Asyl und Einwanderung, die flämische Liberale Maggie De Block (Open VLD) an, die Sicherheit des Personals in den insgesamt 18 offenen Asylbewerberheimen in unserem Land zu garantieren.

Bei der Schlägerei, an der angeblich rund 50 Personen beteiligt waren, wurden vier Menschen leicht verletzt, darunter ein Mitarbeiter des Zentrums von Arendonk unweit von Antwerpen an der niederländischen Grenze.

Grund für die Massenschlägerei war offenbar eine Heiminsassin, die sich durch die Blicke anderer bedroht oder beleidigt fühlte. Viele der an der Keilerei beteiligten Personen waren Tschetschenen, die offenbar nicht zu den Heimbewohnern gehörten.

Die Angreifer schlugen nach Zeugenaussagen mit Stöcken um sich, Messer kamen zum Einsatz und es sollen Schüsse aus einer Schreckschusspistole gefallen sein. Am Sonntagabend und in der Nacht zum Montag bewachten Polizisten das Asylbewerberheim, um unter anderem die Mitarbeiter der Einrichtung zu schützen.