Belgier stoppt mit Hungerstreik in Dubai

Der belgische Geschäftsmann Olivier Loeb hat vorerst seinen Hungerstreik in einem Gefängnis in Dubai beendet. Das hat der arabische Nachrichtensender Al Jazeera am Donnerstag berichtet.

Der 51-järhige Loeb sitzt eine Gefängnisstrafe von 27 Monaten wegen der Ausgabe ungedeckter Schecks ab. Da er die Begründung seiner Gefängnisstrafe nicht akzeptieren will, war er am 18. April in den Hungerstreik getreten. Das haben auch 40 weitere Personen gemacht, die eine Reform des Antibetrugsgesetzes mit Schecks fordern, so thenational.ae.

Loeb hat den Hungerstreik zusammen mit dem Iren Christopher Renehan abgebrochen nachdem die Staatsanwaltschaft versprochen hatte, seinen Fall neu aufzurollen, so Al Jazeera. Der Geschäftsmann wird nun mindestens eine Woche lang wieder essen und trinken. Sein Gesundheitszustand ist jedoch nach wie vor geschwächt.

Es liegt nun an seiner Königlichen Hoheit Scheich Mohammed Bin Rashid Al Maktoum, Kronprinz von Dubai und Minister der Verteidigung der Vereinigten Arabischen Emirate, ihn eventuell zu begnadigen und vorzeitig frei zu lassen.