Seychellen liefern somalischen Piraten aus

Ein somalischer Pirat, der an der Enterung des belgischen Baggerschiffs "Pompei" (Foto) vor drei Jahren beteiligt war, ist jetzt an Belgien ausgeliefert worden. Damit findet bald ein zweites Gerichtsverfahren gegen einen Piraten aus Somalia in Belgien statt.
Das Baggerschiff "Pompei" war zwei Monate lang in der Hand von somalischen Piraten

Vor drei Jahren hatten somalische Piraten das belgische Baggerschiff "Pompei“ geentert und dabei die 10köpfige Besatzung zwei Monate lang als Geiseln festgehalten.

Der jetzt an Belgien ausgelieferte Pirat war im vergangenen Jahr auf den Seychellen festgenommen worden. Von dort aus wurde er jetzt an Belgien ausgeliefert. Dieser Mann ist bereits der zweite Pirat aus Somalie, der nach der Kaperung der "Pompei“ in Belgien vor Gericht gestellt wird. Letztes Jahr hatte ein Brüsseler Gericht einen ersten somalischen Piraten zu 10 Jahren Haft verurteilt. Dieser war von belgischen Marinesoldaten auf hoher See am Kap Horn gefasst worden.

Die beiden Piraten sollen vor drei Jahren an dem Überfall auf die “Pompeï” vor der somalischen Küste beteiligt gewesen sein. Die zehnköpfige Besatzung, darunter waren auch zwei Belgier, wurde von den Piraten zwei Monate lang festgehalten. Das Schiff wurde damals gegen Zahlung eines Lösegeld freigegeben.