Unwetter in Antwerpen und Limburg

In den Provinzen Antwerpen und in Limburg haben am Dienstagabend wieder heftige Unwetter zugeschlagen. Die Feuerwehren mussten zu hunderten Einsätzen ausrücken, um vollgelaufene Keller leer zu pumpen. Viele Straßen wurden überschwemmt.

In der Provinz Limburg liefen die Straßen im Ortsteil Warande in Tessenderlo am Dienstagabend voll. Ein Anwohner sagte dazu, dass er vor lauter Regen das Haus der Nachbarn nicht mehr gesehen hatte. Die lokale Feuerwehr wurde alleine hier rund 100 Mal angerufen. Die Feuerwehr der ehemaligen Bergbaustadt Beringen musste dutzende Male in die Ortsteile Koersel und Beverlo ausrücken und in der Garnisonsstadt Leopoldsburg und im nahegelegenen Ham wurde etwa 50 Mal die Notrufnummer gewählt.

In der Provinz Antwerpen war vor allem die östlich gelegene Stadt Mol am schwersten betroffen. Ein sehr heftiger lokaler Regenguss überzog die Ortschaft mit Wassermassen, die die Kanalisation nicht fassen konnte. Hagelkörner von bis zu 2 cm Durchmesser und starke Sturmböen sorgten für weitere Probleme. Eine tief gelegene Straße stand eine Zeit lang unter anderthalb Meter Hochwasser. Auch hier liefen die meisten Keller voll.