Baugenehmigung bei Dienstahlsicherheit

Zur Bekämpfung von Haus- und Wohnungseinbrüchen will die Provinzgouverneurin von Antwerpen Baugenehmigungen von Maßnahmen abhängig machen, die das Gebäude gegen Einbrüche schützt.

Jährlich werden in Belgien 70.000 Wohnungseinbrüche begangen.

Die Provinzen Antwerpen und Limburg wollen zusammenarbeiten, um die Einbruchswellen in ihren Städten und Dörfern zu senken. Ziel ist nicht nur, Einbrüche zu erschweren, sondern auch die Chancen zu steigern, die Einbrecher zu schnappen und zu bestrafen.

Am Freitag treffen die beiden Gouverneure mit Vertretern des Innenministeriums, der föderalen und lokalen Polizei zur Erarbeitung eines Aktionsplans zusammen.

Cathy Berx will vorschlagen, die Erteilung der Baugenehmigung von einer soliden Einbruchsschutzvorrichtung abhängig zu machen. Fenster, Türen und Schlösser müssen dann gewissen Bedingungen entsprechen und das Einbruchsrisiko so gering wie möglich machen.

"In den Niederlanden hat dieses System sich bewährt. Ist ein Prozentsatz der Wohnungen tatsächlich sicher, erhält das Viertel das Label "Sicher". Für Diebesbanden kein Anreiz".