Belgien verliert in England mit 1-0

"Einschläfernd" befanden Fußballfans die Leistungen der beiden Nationalmannschaften in einem Freundschafts-spiel im Wembley-Stadion. Die Erwartungen an die Roten Teufel waren hoch gewesen, da fast ein Dutzend Belgier in der englischen Erstliga spielen.

Vincent Kompany, Kapitän der Belgier und Kapitän ebenfalls des neuen englischen Landesmeisters Everton, musste schlussendlich vor dem Anpfiff passen.

Seinen Platz in der Mittelfeldverteidigung nahm Timmy Simons ein.
Trainer Wilmots änderte keine weiteren Namen in seiner Aufstellung für das Freundschaftsspiel am Samstagabend.

In der Anfangsphase hatte Belgien das Sagen: die Elf spielte gut, lief sich aber gegen die englische Verteidigung fest. Erst nach einer halben Stunde versuchte Witsel einen Schuss aufs Tor.

England hatte keine Probleme, um ins Spiel zu kommen und nutzte seine erste Chance. Welbeck erzielte das erste Tor für die Gastgeber.

Gerard hätte vor Ende der ersten Spielhälfte fast noch ein zweites Tor geschossen.

Nach der Halbzeit versandete das Spiel in ein schlappes Hin und Her. Nur ein knallharter Pfostenschuss von Gillet rüttelte die Partie kurz auf. Versuche von Fellaini und Defoe schlugen ebenfalls fehl.

Für den vertretenden Nationaltrainer Marc Wilmots war es die erste Niederlage. Vorige Woche hatten die Belgier in Montenegro ein Unentschieden erzielt.

Wilmots war nicht unzufrieden über die Leistungen seiner Elf: viel Ballbesitz, dominantes Spiel, unermüdlicher Einsatz, ... "Wir haben besser gespielt als die Engländer", sagte Wilmots, aber  mit dem Toreschießen hapert es nach wie vor.

 

Weckruf um 4.30 Uhr!

Anscheinend hatte das Hotel, in dem die belgische Nationalmannschaft übernachtete, nicht alles im Griff. Die Roten Teufel wurden allesamt bereits um 4.30 Uhr geweckt, was so nicht vorgesehen war.

"Anscheinend sind die Engländer nervös geworden", twitterte Steven Defoer seinem ersten Tweed hinterher.

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