Goffin: "Es war ein Traum, hier zu spielen"

Nachdem er den ersten Set gewonnen hatte und den zweiten erst nach langem Widerstand verlor, konnte der junge Belgier David Goffin nicht für die Überraschung gegen Roger Federer im Achtelfinale auf Roland Garros sorgen. In vier Sets von 5-7, 7-5, 6-2 und 6-4 musste Goffin sich schließlich geschlagen geben.

In den ersten zwei Sets konnte der auf dem 109. Platz der ATP-Weltrangliste positionierte Belgier sich noch gegen den derzeit drittbesten Tennisspieler der Welt behaupten.

Anschließend konnte Federer die Partie an sich reißen. Trotzdem spielte das belgische Tennistalent ohne Komplexe und höchst konzentriert gegen sein Idol Roger Federer. Drei Stunden lang konnte er standhalten und am Ende das Turnier erhobenen Hauptes verlassen.

Am Freitagabend hatte der unbekannte Belgier den Polen Kubot auf Roland Garros geschlagen und sich für das Viertelfinale qualifiziert. Dort traf er am Sonntag auf Roger Federer. Der 21-jährige Goffin war als "lucky looser“ ins Hauptfeld gerückt.

Goffin ist übrignes der erste „lucky looser“ seit Dick Norman, ein anderer Belgier im Jahre 1995 in Wimbledon, der bei einem Grand Slam das Achtelfinale erreicht.

Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Roger Federer beschrieb Goffin den Schweizer als sein Jugendidol und einen perfekten Spieler.