"Spielzeug Highlights" der letzten 50 Jahre

Seit dem 11. Mai 2012 bietet das Spielzeugmuseum in Mechelen eine neue Ausstellung an: Es geht um die "Spielzeug Highlights“ der vergangenen 50 Jahre. Hier kann man sich die verschiedensten Modeerscheinungen in Sachen Spielzeug in den vergangenen Jahrzehnten ansehen.

"Wir hören nicht auf zu spielen, weil wir alt werden. Wir werden alt, weil wir aufhören zu spielen“. Dieses Zitat von der amerikanischen Schauspielerin Helen Hayes steht zu Beginn der Museumsroute an der Wand geschrieben und erweckt Neugierde. Und diese Neugierde ist berechtigt, denn das Museum bietet drei gut strukturierte Etagen, voll mit vielfältigen Ausstellungsstücken rund um das Thema "Spielen“ aus aller Zeit.

Die neue Ausstellung "Spielzeug Highlights“ befindet sich in der dritten Etage des Gebäudes. Hier bietet das Museum eine strukturierte Übersicht über die wichtigsten Modeerscheinungen in Sachen "Spielen“ der vergangenen 50 Jahre. Wer diese Ausstellung besucht, erinnert sich gerne zurück an die eigene Kindheit: Murmeln, Jo-Jos, Diabolos und Kreisel in den verschiedensten Ausführungen prägen nicht nur die 60er Jahre. Auch damalige Neuheiten wie "Barbie"- und "Action Man"-Figuren zeichnen die 60er Jahre aus, weil sie in dieser Zeit entstanden. Noch heute können wir über diese Erfindungen dankbar sein, denn neuste Spielfiguren wie die "Bratz“ oder eine neuste Ausführung des traditionellen Kreisels der "Beyblade“, finden ihren Ursprung in den 60er Jahren.

Im Zeitraffer durch die Welt der Spiele der 60er, 70er, 80er und 90er Jahre stoßen die Besucher immer wieder auf populäre Spielzeuge: Das Gesellschaftsspiel "Monopoly“ ist wahrscheinlich jedem bekannt. Die Spielzeuge der 70er Jahre zeichnen sich vor allem durch die Erfindung der "Schlümpfe", der "Monchhichis" und der "Glücksbärchies" aus. Ein Geduldspiel, dass in den 80er Jahren zu ganzen Meisterschaften führte, ist der sogenannte "Zauberwürfel". Im Museum darf man sich selbst noch einmal auf die Probe stellen: Gelingt es, den Würfel solange zu puzzeln, bis er auf allen Seiten nur noch jeweils eine Farbe besitzt? Weniger nervenraubend ist wohl das Zahlenspiel "Romme Cup", entstanden in den 90er Jahren. Neben diesem Gesellschaftsspiel kamen auch die "Baby Born"-Puppen, die "Pokémon"-Karten und die "Teletubbies" auf den Markt. Im Bereich der Spielzeug Highlights der letzten zehn Jahre finden die Besucher vor allem technisierte Spielzeuge vor: Die Spielekonsole „Wii“ bietet jedem Besucher die Möglichkeit, sich bei Spielen wie Mario Kart oder Fifa 2012 zu beweisen.

Neben der neuen Ausstellung bietet das Museum auch in ihrer Grundausstattung eine gute Übersicht über alle wichtigen Bereiche der Spielzeugwelt. In der ersten Etage befinden sich zahlreiche Puppen sowie Puppenhäuser, außerdem eine Vielzahl von selbstgemachten Spielzeugen aus afrikanischen und asiatischen Ländern. Besonders sehenswert in der zweiten Etage sind die Konstruktionen aus Lego, oder auch die detailreichen Konstruktionen der Modelleisenbahnen.

Aufgrund der großen Zeitspanne, die das Spielzeugmuseum in Mechelen mit ihren Ausstellungsstücken umfasst, lohnt sich ein Besuch für die ganze Familie. Die Ausstellung "Spielzeug Highlights“ befindet sich noch bis zum 13. Januar 2013 in dem Museum.

Spielzeugmuseum Mechelen

Adresse:

Speelgoedmuseum Mechelen vzw
Nekkerspoelstraat 21
B-2800 Mechelen

Telefon:

+32 (0)15 55 70 75

Öffnungszeiten:

Geöffnet: Dienstag - Sonntag von 10 - 17 Uhr

Geschlossen: Montags und am 01.01., 24.,25. und 31.12.

Eintrittspreise:

Erwachsene: 8 €

Schüler, Studenten und Senioren (65+): 7 €

Kinder (3-11 Jahre): 5,50 €

E-Mail:

info@speelgoedmuseum.be

Internet:

www.speelgoedmuseum.be