Heftige Stürme verursachten Überflutungen

In verschiedenen Regionen in Ost- und Westflandern, Flämisch-Brabant, Brüssel und in Limburg entstanden am Dienstagmittag und -abend Überflutungen durch heftige Stürme. In Torhout in Westflandern wurde sogar der Notfall-Plan ausgerufen.

Ein heftiger Regensturm setzte einige Straßen in Torhout unter Wasser. "Es ist hier jetzt natürlich sehr hektisch“, sagte der Oberbrandmeister Bernard Diopere. "Halb Torhout steht unter Wasser. Aus Sicherheitsgründen haben wir einige Straßen sperren müssen. Auch der Ring um Torhout ist für jeglichen Verkehr geschlossen.“ Von der Autobahn E403 in Torhout waren nur die Auf- und Abfahrten gesperrt, die Autobahn an sich war durchgehend geöffnet.

In Ostflandern erhielt die Feuerwehr aus Gent, dem Meetjesland und aus den Ardennen Anrufe, denn dort waren Keller unter Wasser gelaufen. Gleiches spielte sich in in Opwijk, in der Provinz Flämisch-Brabant ab.

In Brüssel kam es in der Nähe von Terkamerenbos zu Überschwemmungen, die den Straßenbahnverkehr von zwei Linien für einige Zeit lahmlegte. Auch in Ukkel, Elsene und Anderlecht wurden so manche Straßen überflutet. Dort musste die Feuerwehr etwa 20 Mal ausrücken. In der Provinz Limburg kam es gegen 23 Uhr am Dienstagabend zu einem schweren Wolkenbruch. Die Polizei von Hoepertingen bei Borgloon und von Mettekoven bei Heers berichteten, dass zahlreiche Keller und Straßen unter Wasser liefen. Verletzte hat es nicht gegeben, allerdings sprach die Polizei von einem erheblichen materiellen Schaden.

Der Steenweg (N3) in Heers wurde von einer dicken Schlammschicht bedeckt, den die Wassermengen mit sich trugen. An einer Seite dieser Straße liefen die Wassermengen ab und überfluteten das Rathaus, sowie die Polizeistation von Heers. Aus der wallonischen Region wurden vor allem Störungen wegen des Regenfalls in der Nähe von Ath in der Provinz Hennegau und in Lüttich gemeldet.