2 neue Sonderfahrspuren auf E40 und E19

Flandern bekommt zwei neue Sonderfahrspuren beziehungsweise Fahrspuren für Spitzenzeiten. Eine Spur wird auf der E19 in Richtung Sint-Job-in-'t-Goor und eine auf der E40 in Richtung Lummen eingerichtet. Das hat die Verkehrsministerin Hilde Crevits (CD&V) am Donnerstag bekannt gegeben.

Eine Sonderfahrspur, auch Standspur genannt, ist der Randstreifen, der während der morgendlichen und abendlichen Hauptverkehrszeit als zusätzliche Fahrspur frei gegeben wird, um den Verkehrsfluss zu erleichtern.

Bislang gibt es so eine Sonderfahrspur in Flandern nur auf der E313 vom Antwerpener Ring bis nach Ranst. Seit letztem Jahr können die Autofahrer diese Spur zwischen 15 Uhr und 20 Uhr benutzen. Die Spur ist ein Segen für den Antwerpener Ring. Auf der Strecke E17-R1 spart der Autofahrer während des Abendverkehrs nun durchschnittlich 12 Minuten ein. Auch der zähfließende Verkehr auf dem umliegenden Straßennetz ist dadurch entlastet worden. Ab Montag wird die Spur noch eine Stunde früher für die Verkehrsteilnehmer geöffnet.

Jetzt hat die flämische Regierung also entschieden, dass in den nächsten Jahren zwei weitere Sonderfahrspuren frei gegeben werden sollen. Auf der E40 darf man künftig über die Standspur von Sterrebeek nach Holsbeek fahren. Und auf der E19 wird eine Sonderfahrspur von Antwerpen-Noord bis Sint-Job-in-'t-Goor angelegt.

Der Umbau der Standspur soll zu einem Zeitgewinn von ungefähr 6 Minuten beim abendlichen Berufsverkehr führen.

In ganz Flandern hat der Autoverkehr 2011 übrigens um knapp 2 Prozent zugenommen, heißt es auch noch beim Verkehrsministerium.