Belgische Hummeln für China

Der Exportvertrag für Hummeln wurde während des jüngsten offiziellen Besuchs von Außenminister Didier Reynders (MR) in China unterzeichnet. Jährlich sollen Hummeln im Werte von 20 bis 30 Millionen Euro nach China exportiert werden.

Die Hummeln dienen der biologischen Pflanzenbestäubung. Sie ersetzen Chemikalien und können die Ernte um 30 % steigern.
Im Mai hat Belgien einen ähnlichen Vertrag mit China über den Export von belgischem Rindersperma abgeschlossen.

"Das ist High-Tech-Export" heißt es bei der belgischen Firma Biobest, Nr. zwei im Sektor der Hummelkommerzialisierung. China ist ein riesiger Absatzmarkt für Biobest, da das Land schätzungsweise 634.000 Hektar Ackerbau betreibt.

Während des offiziellen Besuchs preist Reynders (rechts) auch den Lütticher Regionalflughafen sowie Brussels Airport in Zaventem an, in der Hoffnung, dass chinesische Exportunternehmen diese als europäische Drehscheibe einsetzen.