Sierre: Angehörige der Opfer zu Besuch

Mehrere Eltern, deren Kind während des schweren Busunglücks im März im Schweizer Sierre tötlich verunglückt ist, sind an den Unfallort und in das Feriendorf gereist, wo die zwei Schulklassen ihre Schneeklasse verlebt hatten. Auf Wunsch der Eltern wurden sie vom Bürgermeister von Lommel, Peter Vanvelthoven (SP.A) begleitet.

Elf Familien, die ein Kind bei dem Busunglück in Sierre am 13. März verloren haben und deren Kind die Grundschule 't Stekske in Lommel (Limburg) besuchte, sind am Montagabend in der Schweiz angekommen.

Die Reise ist eine Initiative der Familien selbst.

"Viele Eltern hatten noch immer das Gefühl, an den Unfallort zurückkehren zu müssen. Sie wollten auch die Retter wiedersehen und andererseits die letzte Woche ihres Kindes in Saint-Luc im Wallis nacherleben."

Der Unfall hatte sich auf dem Nachhauseweg nach Lommel und Heverlee ereignet. Kurz nach der Abfahrt prallte der Reisebus mit der Tunnelwand in Sierre zusammen. 28 Personen, darunter 22 Grundschulkinder, kamen ums Leben.

Die Familien bleiben bis Donnerstag in der Schweiz. Das Programm wurde in Zusammenarbeit mit den Schweizer Kantonalbehörden und der belgischen Botschaft zusammengestellt. Die Presse ist nicht willkommen.