Jan Hoets Gesundheit ist stabil

Der 76-jährige flämische Kunstexperte kämpft mit einer schweren viralen Lungeninfektion und wurde in ein künstliches Koma versetzt, um die Medikamente wirken zu lassen.

Sein Sohn, Jan Hoet Junior, sagte, die Ärzte bezeichneten die Gesundheit seines Vaters als stabil.

Das künstliche Koma werde so lange aufrecht erhalten, bis die Lungeninfektion genesen sei. Der Prozess könne mehrere Wochen dauern. Die Viren hätten nicht nur die Lungen, sondern auch sein Blut infiziert, wodurch sich Herzkomplikationen einstellen könnten.

Hoet war im niedersächsischen Soltau auf dem Weg zum Flughafen von einem Unwohlsein befallen und ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Als er nach Belgien überbracht werden sollte, verschlechterte sich seine Gesundheit.
Zunächst war vermutet worden, Hoet, der am 23. Juni 76 Jahre wurde, hätte ein Herzinfarkt erlitten.

Derzeit sei sein Zustand stabil und nicht lebensbedrohlich, so Hoet Junior.

Anfang Juni hatte der Flame noch die Ausstellung "Sint-Jan" in der Sint-Baafs-Kathedrale in Gent eröffnet. Auch war er mit der Vorbereitung einer neuen Ausstellung im chinesischen Yinchuan beschäftigt.