Kim Clijsters mühelos in die 3. Runde

"Mit meinem Spiel bin ich sehr zufrieden", sagte Clijsters am Donnerstagabend in Wimbledon, nachdem sie die Tschechin Andrea Hlavackova mühelos in zwei Sätzen (3-6 und 3-6) besiegen konnte.

Schon zu Beginn des Spiels fand Clijsters ihren Rhythmus, wohingegen die Tschechin sich abmühte, ihre Gegnerin unter Druck zu setzen. Vergebens.

Schon nach einer Stunde konnte Clijsters den Sieg einheimsen.

Es war ihr zweites Spiel in Wimbledon, nachdem sie zuvor Svetlana Jankovic ausgeschaltet hatte. "Schon in der ersten Rund lief es gut. Und jetzt war ich noch ein bisschen besser", reagierte Kim Clijsters.

Das Publikum auf dem Centre Court in Wimbledon spendete der Belgierin eine "standing ovation": Kim Clijsters will  in diesem Jahr ihr Come-back beenden und steht also zum letzten Mal auf dem "heiligen Rasen" von Wimbledon.

In der dritten Runde tritt Clijsters gegen Vera Zvonareva an. 2010 hatte sie in drei Sets gegen die Russin im Viertelfinale verloren, "eine der größten Enttäuschungen meiner Karriere."

Trotz späterer Siege gegen Zvonareva wird sie ihr bestes Tennis abrufen müssen.

Belgier in Wimbledon

Ruben Bemelmans musste sich in der zweiten Runde die Übermacht seines französischen Gegners Richard Gasquet beugen. Bemelmans, der in der ersten Runde noch überraschend gegen den Argentinier Berlocq gewonnen hatte, gab sich mit 3-6, 4-6 und 4-6 geschlagen.

Am Donnerstagnachmittag tritt Xavier Malisse gegen den Franzosen Simon (13.) an.

Auch Yanina Wickmayer und die Roland-Garros-Entdeckung David Goffin sind auf Wimbledon noch dabei.